Medizinische Fußpflege

Die medizinische Fußpflege ist mehr als nur kosmetisches Einkürzen der Fußnägel oder Entfernen von Hornhaut. Sie ist eine therapeutische Maßnahme.

 

Hierbei werden auch krankhafte Veränderungen an Haut und Nägeln behandelt, z. B.

  • eingewachsene Fußnägel oder
  • Druckstellen bzw. Schrunden/Rhagaden.
    Letztere befinden sich zumeist an den Fersen, wo man allein nicht so gut hinkommt. Diese Einrisse in der Haut entstehen häufig durch übermäßige Verhornung der Haut z. B. durch unpassendes Schuhwerk oder auch eine entsprechende genetische Disposition. Auch Trockenheit der Haut an den Füßen ist ein weiterer möglicher Grund für Verhornung und Einrisse. Neben den sichtbaren Rissen können diese Schrunden darüber hinaus auch Schmerzen durch Entzündungen verursachen und sogar bluten.

All dem soll die regelmäßige medizinische Fußpflege vorbeugen.

 

Besonders wichtig ist die medizinische Fußpflege für Menschen mit Vorerkrankungen, wie z. B. Diabetes:
Schon kleine Wunden können hierbei früh erkannt und somit das diabetische Fußsyndrom verhindert werden.
Hierbei handelt es sich um mögliche Fußgeschwüre durch Nervenschäden (diabetische Neuropathie) und Infektionen.

 

Auch Durchblutungsstörungen (periphere arterielle Verschlusskrankheit) oder Polyneuropathie (ohne Diabetes) in den Füßen sowie Psoriasis haben ihren Platz in der medizinischen Fußpflege.